Zuerst müssen für die Datensicherung der bestehenden Datenbank und der Installation der TestTrack- und der Lizenzserver gestoppt werden:
/etc/init.d/ttpro stop
/etc/init.d/spls stop
Dann sollte die bestehende Datenbank im Verzeichnis /var/lib/ttpro/TTServDB gesichert werden (Verzeichnis irgendwohin kopieren). TestTrack Pro kann auch eine mySQL, Oracle oder andere relationale Datenbank verwenden, in diesem Fall sollte eine Datensicherung mit Hilfe des entsprechenden Tools durchgeführt werden.
Die Update-Installation erfolgt mit Hilfe des Perl-Skripts install.pl, das die Installationsoptionen abfragt. Nachfolgend werden nur die wichtigsten genannt, die sich von den Vorschlägen des Skripts unterscheiden:
Type of installation: 1 2 3 4 6 7 8 9 10 11 (wählt die zu installierenden Komponenten aus)
TestTrack Application directory: /var/lib/ttpro
Unix Command Directory: /usr/bin
Unix Log File Directory: /var/log/ttpro
Port TestTrack Pro Server: 1566
TestTrack CGI Files directory: /www/cgi-bin
TestTrack WSDL und HTML File directory: /www/ba-stuttgart
Host IP-Adresse: per Befehl host rausfinden oder 127.0.0.1
SOAP-Port: 80
License Server Application Directory: /var/lib/splicvr
Port License Server: 5100
Anschliessend fragt das Installationsskript noch einige andere Optionen, die man je nach Anforderungen beantwortet. Dann folgt die Installation, die Aktionen werden inkl. eventueller Fehler auf der Konsole ausgegeben.
Nach erfolgreicher Installation müssen der Lizenzserver und der TestTrack-Server wieder gestartet werden:
/etc/init.d/spls start
/etc/init.d/ttpro start
Auch wenn die Start-Skripts keine Fehlermeldung liefern, kontrolliert man am besten nach jedem Start-Befehl noch die Log-Dateien LSStartup.log und Startup.log im Verzeichnis /var/log/ttpro auf Fehlermeldungen.
Die Installation ist nun abgeschlossen und TestTrack sollte per Web- oder Fat-Client erreichbar sein. Zum Schluss muss nun noch geprüft werden, ob die Datenbanken selbst ebenfalls upgedated werden müssen. Dazu meldet man sich am TestTrack Server als Administrator im Server-Admin-Utility an und wählt den Bereich Projects. Mittels der Funktion Update kann das Datenbankformat auf den aktuellen Stand gebracht werden.
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